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burn a koran day.

Nein, das ist keine atheistische Aktion gegen Religionen. Am `burn a koran day´ gehen fundamentale Christ*innen vom Dove World Outreach Center in den USA nun in die Offensive gegen den Islam. Der 11.September wurde zum Stichtag auserkoren im Kampf gegen alle Muslime dieser Welt, denn `Der Islam ist böse´. Irre? Auf jeden Fall. Reaktionen werden wohl nicht ausbleiben…
More: stern.de

Homosexualität im Iran: Iranian Queer Organisation.

MobLogic führte vor zwei Jahren diese Interview mit Arsham Parsi über Homosexualität im Iran. Die Situation ist unverändert, deshalb noch aktuell.

Parsi ist der Gründer der Iranian Queer Organisation. Die Organisation unterstützt iranische homo- und transsexuelle Flüchtlinge in der Türkei und setzt sich weltweit für deren Rechte ein.

Spannend der Aspekt der `freiwilligen´ angleichenden Geschlechtsoperationen. Das Thema Transsexualität im Iran kam ja in diesem Blog schon mal auf.

Fuck religion!

By the way: Iranian Queer Organisation betreibt die farsischen  Magazine Neda und Cheraq und Radio RAHA (ebenfalls in Farsi und mit iranischem Pop) . Neda Mag dürfte vielleicht einigen schon bekannt sein von dem Interview mit Saye Sky `the first lesbian rapper from Iran´.

Homosexualität in Uganda: Eine Sünde?

1. Die Bibel, der Koran und andere heilige Lehren behandeln Homosexualität als einen Sünde. Beide, die Bibel und der Koran sind kategorisch in der Ablehnung von gleichgeschlechtlichen Beziehungen (Buch Levitikus, Kapitel 18 `Sexuelle Vorschriften´ ; Sure Ash’shura 26:165-166). Homosexuelle Akte sind gegen das göttliche Gesetz und können unter keinen Umständen anerkannt werden.

2. Dafür verdammt das IRCU Homosexualität als eine unerwünscht Sünde die nicht erlaubt werden sollte in unserer Gesellschaft.

Auszug aus einer Erklärung des IRC Uganda  zum anti-gay-bill und zu Homosexualität im Allgemeinen [ aus newsvision uganda, dort gibt es auch die komplette Erklärung zu lesen]

Das  IRCU ist ein Zusammenschluss  aller einflussreichen Kirchen und Glaubensgruppen Ugandas: die römisch-katholische Kirche, der höchste Rat der Muslims, die Kirche Ugandas, die orthodoxe Kirche und die Siebenten-Tags-AdventisInnen. Diese gemeinsame Initiative hat sich zum Ziel gesetzt religiöse Institutionen zusammenzubringen und gemeinsame Anliegen zu formulieren.

Für Homosexuelle / LGBT´s in Uganda  eine  klare Bedrohung:  Alle religiösen Gruppen des Landes  ideologisch vereint im  Kampf gegen Schwule und Lesben.  Hinzu kommt, dass Kirchen, besonders christliche,  in Uganda großen Einfluss haben.

Losgetreten wurde der Kampf gegen Schwule und Lesben von US-amerikanischen Evangelikalen. Deren ideologische Schulungen fielen bei ihren GlaubensgenossInnen in Uganda auf fruchtbaren Boden. Jene fundamentalen ChristInnen versuchen seit 2009 eine Verschärfung der Anti-Homosexuellen-Gesetze durchzusetzen.

Schon jetzt steht Homosexualität in Uganda unter Strafe:

Laut §145a des ugandischen Strafgesetzbuches können sexuelle Akte, die „gegen die Natur verstoßen“, mit einer Geldstrafe oder einer bis zu 14-jährigen Haft bestraft werden. Dieser Paragraph wird oft angewandt um homosexuelle Männer einzuschüchtern, zu verfolgen und zu inhaftieren. Auch lesbische Frauen sind verstärkt der Verfolgung ausgesetzt. Aktuell gibt es, nach Information von Sexual Minorities Uganda (SMUG), acht Fälle, die aufgrund dieses Paragraphen vor Gericht verhandelt werden. Immer wieder werden zudem Medienkampagnen gestartet, die gegen Homosexuelle hetzen und Zwangsoutings vollführen. Unterstützt werden solche Kampagnen oft von religiösen Führern oder Politikern. [zeit.de, 14-12-2009]

Ein neuer Gesetzentwurf der von evangelikalen Gruppen über Verbündete im Parlament eingebracht wurde sah für “schwere” Homosexualität lebenslange Haft bis Todesstrafe vor. Nach Interventionen aus dem Ausland wurden die schlimmsten Planungen abgemildert auf 14Jahre Zuchthaus. Selbst das abgeschwächte Gesetz würde LGBT´s in eine unerträgliche Lage bringen. Die Alternativen für sie wären: Homosexualität nicht oder nur versteckt ausleben oder das Land verlassen.

Wie konnte es soweit kommen?

„US-Präsident Barack Obama hatte sich in die Höhle des Löwen gewagt, um in ungewöhnlich scharfer Form den Gesetzentwurf eines fremden Staates zu kritisieren. “Abscheulich” sei die vom Parlament von Uganda erwogene Einführung der Todesstrafe für Homosexuelle, sagte Obama vor den 3500 Gästen des National Prayer Breakfast. Das alljährlich am ersten Donnerstag im Februar stattfindende Nationale Gebetsfrühstück ist so etwas wie die Jahreshauptversammlung der konservativen evangelikalen Christen in den USA.

Politisch ohnehin nicht gerade ein Heimspiel für Barack Obama, blickte man in diesem Jahr besonders gespannt auf die traditionelle Rede des US-Präsidenten: Wie würde er auf die Enthüllung von US-Medien reagieren, dass aus dem Umfeld der evangelikalen Dachorganisation, die zum Frühstück geladen hatte, in Uganda Stimmung gegen Schwule und Lesben gemacht wird? Aus ugandischer Innenpolitik war ein internationaler Skandal geworden.

In welchem Umfang religiöse Gruppen aus den USA ihren Kampf gegen die Homosexualität nach Afrika exportieren, untersucht eine jüngst veröffentlichte Studie der Bostoner Forschungseinrichtung Political Research Associates. Demnach gelang es konservativen Evangelikalen, zumeist Methodisten, Episkopale oder Presbyterianer, mit Netzwerken und viel Geld zahlreiche prominente afrikanische Pastoren und Bischöfe für eine Kampagne gegen Schwule, Lesben und Transsexuelle zu gewinnen. [Deutsche Welle, 30-04-10]

Und weiter zur Verbindung amerikanischer und ugandischer Evangelikaler und deren Einflussnahme auf die Politik:

Das ugandische Family Life Network etwa hat erst im März [Anm.: 2009) eine Anti-Schwulen-Konferenz organisiert, bei der mehrere Amerikaner als Vertreter von homophoben US-Organisationen stundenlang gegen Homosexuelle wetterten. Vieles von dem, was sich in dem Gesetzentwurf wiederfindet, wurde auf dieser Veranstaltung ausgesprochen. “Schwule rekrutieren Nachwuchs in Schulen” ist eine der Botschaften, die das Family Life Network verbreitet. Eine andere lautet: “Die Homo-Maschinerie übernimmt ein Land nach dem anderen. Das fängt an mit der Legalisierung von homosexuellen Praktiken und Ehen”. Nach der Konferenz wurden erfolgreich Tausende Unterschriften für das Anti-Homosexualitäts-Gesetz gesammelt, berichtet der Guardian.

Das Family Life Network ist nur eine von zahlreichen evangelikalen Gruppen, die in Uganda ihr Weltbild verbreiten und dafür Hilfe aus den USA erhalten. Als besonders einflussreich gilt das evangelikale US-Netzwerk The Fellowship, genannt die Family, die zahlreiche einflussreiche Politiker aus Washington zu ihren Mitgliedern zählt. In den USA ist die Family vor allem für einen religiösen Kongress in Washington bekannt, bei dem alljährlich auch der jeweils amtierende US-Präsident spricht.

International agiert die Family aber lieber jenseits des Scheinwerferlichts. Mit stiller Diplomatie wollen die Mitglieder ihre Variante des Christentums weltweit stärken. Jeff Sharlet bezeichnet diese Variante als “Fundamentalismus”. Sharlet hat das Standardwerk zur “Family” geschrieben und zusammen mit US-Medien wie dem Nachrichtensender MSNBC und dem Time-Magazin in den vergangenen Tagen die Verbindungen der ugandischen Schwulenhasser nach Washington aufgedeckt.

Die Family pumpt demnach Millionen von Dollar nach Uganda, unter anderem in das Africa Leadership Forum, dessen Chef ein gewisser David Bahati ist. Bahati ist zugleich Abgeordneter der Regierungspartei – und hat in dieser Funktion das Anti-Homosexualitäts-Gesetz im ugandischen Parlament eingebracht. Bahati weiß einflussreiche Mitglieder der evangelikalen Kirchen in Uganda hinter sich. Viele dieser Pastoren erhalten Förderung aus den USA. Bahati soll laut MSNBC im Februar beim Religionskongress der Family in Washington zu Gast sein. Zur Erinnerung: Das ist die Veranstaltung, bei der traditionell der US-Präsident spricht. Barack Obama könnte also demnächst vor einem religiösen Fanatiker reden, der in seinem Heimatland die Todesstrafe für Minderheiten durchsetzen will.

….

Die Liste der prominenten Mitglieder des ugandischen Zweigs der Family ist aber noch länger. “Zur Family gehören sowohl Ethik-Minister Butoro als auch Ugandas Staatspräsident Yoweri Museveni”, sagt Buchautor Sharlet. [zeit.de, 14-12-2009]

Laut dem Blogger gay uganda ist die aktuelle Situation ist die aktuelle Situation etwas ruhiger, aber unsicher. Der Gesetzentwurf steht in seiner “entschärften” Version zur Abstimmung aus. Die homophobe Stimmung im Lande ist schlimm. Für Aktivist_innen gibt es in Uganda kaum Spielräume, deshalb ist es wichtig die LGBT-Bewegung von außen weiterhin zu unterstützen:

And that when people outside the country protest against this homophobia, the protest are heard. It is a fact that the LGBT in the country cannot do much protesting. They cannot write letters or demonstrate, or even complain much about the law. But the protests from the EU and from the US are heard. So, please do keep up the protests. That will help us. [aus einem persönlichem mailverkehr mit gay uganda]

Mehr: SMUG! – the official website of Sexual Minorities Uganda oder bei gay uganda – Issues Concerning Gay, Lesbian, Transgender, Bisexual and other Sexual Minorities in Uganda and Africa-. 

Gesetze zur Homosexualität (weltweit) und Homosexualität in Uganda bei wiki, die Doku `missionaries of hate´ auf jeden Fall sehenswert.

Das Photo kommt von ehoyer, thx.


Homosexualität in Uganda: missionaries of hate [current tv]

Hier ein Film von current tv zu meinem post `Homosexualität in Uganda: Eine Sünde?´. Der Film zeigt sehr gut die internationalen Verbindungen / Ambitionen der Evangelikalen auf, aber auch wie dramatisch und bedrohlich die Situation in Uganda für LGBT´s ist.

***Der Film ist nicht mehr auf youtube, kann aber in 6 Teilen auf current tv gesehen werden:

Part 1|2|3|4|5|6

queer in hip hop*9: gay bash |Mélange Lavonne |

In letzter Zeit streife ich immer den Themenkomplex `Fundamentales Christentum`, besonders mit der Schnittstelle Homophobie.  Und über die `InYourFace`-Videoreihe dazu  Mélange Lavonne`s track `gay bash´ gefunden.
Mélange Lavonne setzt sich in dem Video und dem Song damit auseinander, wie unvereinbar für sie Christsein und Homophobie sind.

Listen, you ain’t a Christian you go and preach hate

you call yourself a church together you congregate then

turn around and point the finger discriminate

then spit in my face condemn me for being gay

[aus: gay bash]

Die Geschichte des Vidoes über einen jungen  Schwulen der Opfer eines Hatecrime wurde ist fiktional, könnte aber eine von vielen  sein:

In USA und einigen anderen Ländern der Welt scheint das Problem des fundamentalen Christentum / der evangelikalen Bewegung wirklich arg zu sein: Kampagnen gegen Schwule und Lesben, Kampf gegen Abtreibungskliniken und für die Familie sind dort kein Randphänomen.  Evangelikale  schaffen es wirklich in Diskurse massivst zu intervenieren. In Deutschland haben  eben diese Gruppen auch sehr starken Zulauf, da dürfen wir gespannt sein wie sich das weiter entwickelt. Ich vermute mal nicht zum Guten.

Zurück zu Mélange Lavonne:

Geboren 1978, lebt in Californien, sie ist offen lesbisch.  Ihr erstes Album `the movement´ erschien 2008 und nach eigenen Angaben ist sie verheiratet mit Hip Hop.  Seitdem sie 12 Jahre ist lebt sie mit Krebs, ihre Waffen im Kampf gegen die Krankheit: Musik und Basketball.  Ihre Themen: Homophobie, Rassismus, aber auch der Kampf von Queers im Hip Hop gegen den homophoben Mainstream. Zweimal war sie unterwegs in den USA mit der Homorevolution Tour: `the first LGBT hip-hop tour.

***Mélange Lavonne auf myspace. Bei `after ellen´ gibt es noch einen etwas längeren Artikel über die Hip Hopperin.

***Zum Komplex Evangelikale: Fundamentale Christen in Deuschland [gruppe gr*i*p], Artikel `Evangelikanismus´ auf wiki

must-see | Iran: Elections 2009 | Irans grüner Sommer |

Am 12. Juni vergangenen Jahres war Präsident Mahmud Ahmadineschad wiedergewählt worden. Die Opposition wirft der Regierung Wahlbetrug vor und erkennt das Ergebnis nicht an. Iranische Sicherheitskräfte hatten Proteste nach der Wahl im vergangenen Jahr brutal niedergeschlagen. Mehr als 30 Menschen kamen ums Leben, die Opposition spricht sogar von über 80 Toten. Nach unbestätigten Angaben wurden seither 170 Journalisten und Blogger festgenommen, 22 davon wurden mittlerweile zu teils hohen Gefängnisstrafen verurteilt. [Zeit Online 13-6-10 über die Proteste im Iran nach den Wahlen 2009]

Auf arte lief gestern Ali Samadi Ahadis Film `Iran: Elections 2009 | Irans grüner Sommer`.  Ich warte noch darauf, dass arte den Film online stellt, momentan gibt es aber nur einen Trailer zu sehen. Wenn Ihr je die Möglichkeit habt diesen Film zu sehen: Tut es!

Worum geht es? Der Filmemacher Ali Samadi Ahadis portraitiert die `Grüne Bewegung Irans` anhand von Blogeinträgen, Twitter-Tweets, Internetvideos, gemischt mit Interviews von (mittlerweile Exil-)Iraner_innen und Comicillustrationen an den Stellen wo es keine Bilder gibt. Zu Wort kommen eben nur Blogger_innen (nachgesprochen) und seine Interviewpartner_innen:  Protagonist_innen und Unterstützer_innen der Bewegung.

Der Film zeigt einerseits wie diese Bewegung den Iran verändert hat, andererseits aber auch wie das Regime , im Namen der Religion, mit aller Härte darauf reagiert.

PS:  Sollte wer einen Link zu dem Film haben, gerne mitteilen über einen Kommentar!

Nachtrag: Der Film ist u.a. am Samstag 3. Juli um 09.55 auf SF 1 zu sehen. Im Herbst 2010 kommt «Irans grüner Sommer» in langer Version in die Kinos!

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>>> Einen kurzen Radiobericht zu dem Film gibt es auf WDR und einen Artikel auf Deutsche Welle.

Zu Ali Samadi Ahadis homepage hier entlang . Und dann noch ein wiki-Artikel über den Filmemacher.

Das Bild kommt von Arasmus und zeigt Teheran im Juni 2009. thx!

Einige Links zum Iran: Ali Schirasi // Campaign to Free Political Prisoners in Iran // Cosmoproletarian Solidarity // Antifa Teheran

Nachtrag: Auf taz.de erschien die Tage `Gegen den Israelhass`, ein Artikel, welcher das Verhältnis der Grünen Bewegegung zu Israel analysiert. Der Text ist hier dokumentiert:

Read more »

`martyrdom or reaching gaza!`- Die Friedensflotte und die (nicht unerwarteten) Reaktionen

Wie der Militäreinsatz des IDF  zu bewerten ist, ist eine Sache.

Die andere Seite: die politischen Interessen der “Friedensflotte”:

zur Erläuterung:

*Khaibar-1 (arabisch ‏خيبر-١‎ Chaibar-1, DMG Ḫaibar-1) ist eine Artillerierakete, die von der Hisbollah-Miliz im Libanonkrieg 2006 verwendet wurde // wiki)

*martyrdom -> der Märtyrertod, das Märtyrertum

Die Reaktionen darauf erwartet unerwartet: Für deutsche Linke anscheinend kein Problem, der Feind mal wieder Israel.

Der außenpolitische Sprecher der Linkspartei Hans Linde sagte in einer schriftlichen Erklärung: „Israels Regierung schreibt sich mit Blut in die Geschichtsbücher ein als eines der schlimmsten Verbrechersysteme.“ (taz.de 31.5.10)

Erste Demonstrationen*1  lassen ebenfalls nichts Gutes erahnen,  Stimmung einer Manifestation in Istanbul:

…haben sich die ersten Demonstranten auf dem zentralen Taksim-Platz eingefunden. Sie schwenken palästinensische Flaggen, tragen grüne Bänder um den Kopf und Transparente, auf denen “Verflucht sei Israel!” zu lesen ist, “Israelische Piraten” und “Wir sind alle Palästinenser”. “Hoch lebe die internationale Intifada” ruft ein Mann und ein Chor antwortet ihm “Allahu akbar”, “Gott ist größer”. Dass die Hilfsorganisation IHH, die zu den Protesten aufgerufen hat, angeblich der radikalen Muslimbruderschaft nahestehen soll, macht sich hier bemerkbar: Es sind überwiegend religiöse Demonstranten, die den Platz füllen. Auch vor dem israelischen Generalkonsulat im Istanbuler Stadtteil Levent ist die Stimmung aufgeheizt. Hunderte Demonstranten versuchen in das Gebäude einzudringen, sie rufen “Tod Israel” und werden mit Wasserwerfern von der Polizei in Schach gehalten. (Spiegel online, 31.5.10)

Es soll hier nicht darum gehen, jede Kritik an Israel in die Nähe des Antisemitismus zu rücken, aber genau so wenig sollte sich eine Linke vereinnahmen lassen von antiemanzipatorischen Gruppen im Namen der “Humanität” und schon gar nicht sollte eine Linke anfangen die Hamas-Regierung zu unterstützen.  Meiner Meinung nach ist die Sorge, dass neue Proteste in eine anti-israelische Hetze kippen durchaus berechtigt. Das darf nicht passieren!

*** mehr dazu in der blogwelt: bei gestrandet, schwarze feder, dissonanz . und aktuell hinzu  die  Artikel `Israel-Kritik: Wenn NPD-Positionen nicht auffallen` auf npd-blog.infoFree Gaza from Hamas bei cosmoproletarian solidarity (dem lieblingsblogger der b5 ;-)) und auf mein blog.

*** Das Bild stammt aus der (online) junge welt vom 1.6.10. Das Foto samt Bildunterschrift werden in dem Artikel (welcher von dem Bild illustriert wird) gar nicht weiter kommentiert… junge welt so gar nicht unverblümt.

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Nachtrag! Fussnoten: *1 erste Eindrücke mit Demobildern auf stern.de und auf indymedia [demo berlin]