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| queerscreenings | pic up the mic

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Der Film ist im Original ohne Untertitel.

Die Homepage zum Film. Und die vom ZAKK.

queer|trans in hip hop*10: Katastrophe

Rocco Kayiatos, alias Katastrophe, war seinerzeit der erste offene transgender Rapper. Er kommt aus San Francisco und ist mittlerweile auch Produzent. Bei builtfromskratch dieses spannende Potrait von Katastrophe gefunden.

Super Typ, super Hip Hop…

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Mehr zu  Katastrophe? Hier die Homepage, hier myspace und denn noch ein Interview mit outhiphop.

Bei builtfromskratch gibt es noch mehr Potraits mit einigen Protagonist*innen der amerikanischen Queerhop-Szene, u.a. von Juba Kalamka (Ex Deep Dickollective), Jen Ro, Deadlee und Camillo Arenivar (outhiphop.com)

| la revue |

*** »Ein Schein von Alltag.« Artikel in der Jüdischen Allgemeinen zu der Ausstellung von Bildern  jüdischer Fotografen aus dem Ghetto Lodz 1940-1944 in der Berliner Topographie des Terrors.

*** Ebenfalls mit der Fotografie im NS beschäftigt sich die Ausstellung`Es ist so schön Soldat zu sein!´. Die Ausstellung (bis Ende August in Frankfurt/Main, danach in Jena) und den Katalog bespricht Matthias Reichelt auf shoa.de. Es geht einmal mehr um die Frage inwieweit die Wehrmacht in Naziverbrechen verstrickt war und das kollektive Gedächtnis der Deutschen in Bezug auf ihren so `sauberen Krieg´. All das dokumentiert anhand von Schnappschüssen deutscher Wehrmachtssoldaten aus dem Zweiten Weltkrieg.

*** »Porajmos«: Der NS-Massenmord an den Roma und Sinti  und antiziganistische Ideologie. Text von Johannes Hartwig in der Antifazeitung Lotta.

***»Gottgewollte Werteordnung? Christlicher Fundamentalismus in Deutschland.« Angelika Margraf und Tanja Herrmann geben einen Überblick, ebenfalls in der Lotta.

***»Das Gespenst der Zionismus«. Klaus Hillenbrandt rechnet in der taz mit dem Antizionismus ab.

***Wenn Ihr mich sucht, ich bin in der Umsonstabteilung von outhiphop.com verschollen, omG!

queer|trans in hip hop*7: Metahuman [Rapper | Aktivist | Filmemacher]

Meine `queer in hip hop`-Rubrik wurde nun erweitert um `trans`. `Trans` ist ja schon bei Cazwell des öfteren Thema … Nun bin ich über Kalil Cohen aka Metahuman gestolpert: ein `underground queer tranny rapper` [Selbstbezeichnung] aus Los Angeles.  Metahuman ist ein ziemlich vielseitiger Künstler. Er wuchs als Tomboy auf, sein Coming-Out hatte er als `genderqueer butch dyke`, nach Eigenaussage identifiziert er sich gegenwärtig als `genderqueer` Transmann.

Er kam zum Hip Hop und verbindet seine Musik mit politisch-dissidenten und radikal transsexuellen Inhalten. Inspiriert ist er u.a. von  Katastrophe (FTM-Rapper aus San Francisco), Tupac, Dead Prez, The Coup, Bitch and Animal, Le Tigre. Metahuman ist Teil des Netzwerks Trans Genre *1, der `Transgender Performance Community`:  Ein Ort zur Unterstützung für Musiker_innen, Performer_innen, Künstler_innen welche  zwischen und über Geschlechtergrenzen hinweg agieren*2.

Musik scheint für ihn eine Form des Aktivismus zu sein, in seinen Liedern geht es um Identität, Politik, Schmerz, Wut. Eine andere Form des Aktivismus sind für ihn  Workshops, z.B. für Unterstützer_innen und Angehörige von Transgenders, Aufklärung für / Sensibilisierung von Medizinstudent_innen im Umgang mit `gender variant patients`. Nicht zuletzt organisiert er medizinische Unterstützung für Transgender. Außerdem geht er an Schulen und gibt dort Kurse für Schüler_innen und Lehrer_innen.

Metahuman ist aber auch Filmemacher. Nachfolgender Kurzfilm `Queerer than thou` stammt von ihm. Darin versuchen sich alle möglichen Queers, Dykes, Transgenders darin zu übertrumpfen wer denn nun am `queersten` sei, ziemlich witzig. Der Film scheint  auf ziemlich vielen Filmfestivals  zu laufen und zeigt auf was queer eigentlich ausmacht. Here we go:

Mir hat Metahuman auf Anhieb gefallen, ich hoffe Euch auch!

Und hier geht`s weiter: Metahumans Homepage, auf myspace und sein utube-kanal. Hier gibt es die Lyrics von `you don`t really know me ` und `the chance`.

Seine Musik erscheint unter `creative commons`, falls irgendwer rausbekommt wo es die gibt, bitte einen kommentar abgeben!

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*1 trans-genre bringt auch  Musik heraus, z.B. mit Compilations seiner Künstler_innen.

*2 trans-genre über die Supportpolitik von trans-genre: Trans-Genre supports the broad spectrum of the Transgender Community and is compiled of artists, musicians, zinesters, storytellers, speakers, filmmakers, writers, and performers of all genres and backgrounds. The Genders of all Trans-Genre’s A.M.P.S are self-defined, but range from MTF, FTM, Genderqueer and anything else that falls under the “Transgender Umbrella.”

Anmerkung: einige Begriffe verwende ich in Englisch in Anführungszeichen um zu zeigen, dass es oft nicht wirklich gute und unkomplizierte Begriffe im Deutschen gibt, die Anführungszeichen beschreiben für mich eine Leerstelle und nicht eine Nichtanerkennung der Kategorien|Identitäten.