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Nachschläge: Der Antisemitismusvorwurf ist eine ideologische Waffe, sprach der Antisemit.

Da entwickelt sich die Veranstaltung “Antisemitismusvorwurf als ideologische Waffe” vom 9.4.13 in der Bremer Villa Ichon nun zum nächsten PR-Gau für die Bremer Linke…

(Der ganze Artikel)

Der Antisemitismusvorwurf ist eine ideologische Waffe, sprach der Antisemit.

Am 9.4 findet in Bremen in der Villa Ichon folgender Vortrag statt:

Antisemitismusvorwurf als ideologische Waffe

Der moderne Antisemitismus ist eine Ideologie. Die Auswirkungen dieser Form von falschem Bewusstsein haben in dem von Deutschen begangenen Holocaust Millionen Menschen das Leben gekostet. Diese Tatsache ist unbestreitbar. Der rassistische Antisemitismus findet sich heute noch in Neonazi-Kreisen und bei anderen Rechtsradikalen. Die Entlarvung, Ächtung und Bekämpfung des Antisemitismus ist eine gesellschaftliche Notwendigkeit.

Seit einiger Zeit allerdings wird von Neokonservativen, Neuen Rechten, aber auch von moderateren Vertretern neoliberaler Politik und von etablierten Medien behauptet, dass der Antisemitismus in der Linken und Friedensbewegung in Gestalt eines „neuen“ „strukturellen“ oder „sekundären“ Antisemitismus fortbestehe. Dieser Vorwurf stellt nicht nur jede Opposition gegenüber Israels Politik, sondern auch jede linke Kapitalismuskritik unter den Generalverdacht des Antisemitismus.

Eine ideologiekritische Analyse ergibt, dass diese Antisemitismus-„Theorie“ unwissenschaftlich, demagogisch und antiemanzipatorisch ist. Damit versuchen die Propagandisten neoliberaler Expansion, neuer imperialistischer Kriege und des israelischen Besatzungsregimes in den palästinensischen Gebieten (inklusive permanenter Verstöße gegen das Völkerrecht), Kritiker mundtot zu machen. Der Antisemitismus-Vorwurf dient also als Instrument,  um notwendige (friedenspolitische) Debatten zu ersticken – eine Entwicklung, die demokratiefeindlich ist und totalitäre Züge trägt.

(Aus der Veranstaltungsankündigung.)

Den Vortrag hält Susann Witt-Stahl (Journalistin und theoretischer Arm der Schlägertruppen aus der Hamburger B5), diskutiert wird anschließend auf dem Podium mit Prof. Dr. Rudolph Bauer und Arn Strohmeyer. Der Autor Strohmeyer ist  bekannt aus dem Umfeld der Bremer Linken und des Friedensforums. Jenes Forum forderte öffentlichkeitswirksam zum Israelboykott auf und wurde dafür ja schon hinreichend kritisiert. Zum Themenkomplex der Veranstaltung äußerte sich der Autor seinerzeit im Papier “Verwirrung der Begriffe”:

Der Antizionismus ist also (wenn er denn seriös argumentiert) eine rationale, sich aus ethisch-moralischen, menschen- und völkerrechtlichen Gründen speisende Kritik an Israels kolonialistischer Politik gegenüber den Palästinensern – also etwas völlig anderes als Antisemitismus. Viele Antizionisten, die durchaus Sympathien für Israel haben, sind der Meinung, dass diese Unterdrückungspolitik sich auch auf Israels Zukunft nur verhängnisvoll auswirken wird. Wenn man diese Unterschiede zwischen Israel-Kritik, Antizionismus und Antisemitismus nicht auseinanderhält bzw. mit klarer politischer Absicht auch gar nicht auseinanderhalten will, kommt man natürlich zu krassen Fehlurteilen, die – wenn man sie dem politischen Gegner anhängt – äußerst diskriminierenden, ja vernichtenden Charakter haben können und auch sollen. Denn es kommt ein neues Moment hinzu, das die Auseinandersetzung verschärft. Die Zionisten und ihre Anhänger haben den Begriff Antisemitismus völlig neu definiert. (Verwirrung der Begriffe )

Zu den Veranstalter_innen gehören Gesprächskreis Nahost, Nordbremer Bürger gegen den Krieg , Antikapitalistische Linke (AKL) und diverse andere Gruppen. Eben jene Organisationen gerieten immer wieder in den Fokus wenn es um Antisemitismus von links in dieser Stadt ging.

Vermutlich wird der Abend eine ziemlich einhellige Nummer. Und der kleinste gemeinsame Nenner von Referentin, Diskutanten und Veranstalter_innen  ist wohl dieser: Es gibt keinen linken Antisemitismus. Hoffentlich gibt es wenigstens Unmut von den Zuhörenden. Aber da helfen in solchen Kreisen ja gerne ein paar Kopfnüsse.

Bleibt zu hoffen dass diese Veranstaltung so nicht stattfinden wird!

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Theorie zum Thema : Israelkritik und Antisemitismus von links von Daniel Meißner bei rechtsklick. Ebenso die Radioreihe Antisemitismus von links der Redaktion 3.

Aus der anscheinend ewigen Notwendigkeit heraus hier noch der Link zum  Bremer Bündnis gegen Antisemitismus.

 

 

 

`Israel boykottieren?´: So findet man Freunde…

… gerne auch mal von ganz rechts:

Den alleinigen Boykott von Israels Früchten halten wir übrigens nicht für ausreichend, aber immerhin, es ist ein freundlicher Anfang, denn will man einem Juden wirkliche Schmerzen zufügen, so schlage man nicht auf ihn ein, sondern versaue ihm sein Geschäft. Eine Hand wäscht schließlich die andere. Daher Augen auf, nicht nur beim Früchtekauf! [altermedia, 21-03-10]

Und:

Vorwürfe, die gerade aus diesem berufenem Munde erheiternd klingen, scheint man hier doch offenbar zu vergessen, daß gerade das Instrument des Boykotts eine der beliebtesten jüdischen Maßnahmen ist, um politische Gegner in die Knie zu zwingen, allerdings reagiert man hier – wie schon im Jahre 1933 – äußerst wehleidig, wenn man genötigt wird, einmal von der eigenen Medizin zu kosten, die man nur allzu gern Anderen verabreicht. [altermedia, 21-03-10]

Tja Friedensforum und AK SüdNord, aber mit Naziideologie hat die Aktion vor Bremer Supermärkten nichts zu tun… Und wenn Ihr den Bezug zu 1933-1945 nicht sehen wollt, auf der rechten Seite wurde der klar verstanden und benannt.

Btw: Euer Aufruf zum Boykott wurde von  Altermedia dann gleich noch mitgepostet. Nett, oder?

`Israel boykottieren´? Der Antisemitismus von ganz links in bester deutscher Tradition.

Die Israel-Boykott-Aktion [1| 2| 3] des Bremer Friedensforums und des AK SüdNord am 11.März 2011 scheint langsam größere Kreise zu ziehen. Nun hat sich die Deutsch-Israelische-Gesellschaft zu Wort gemeldet, die Erklärung sei hier dokumentiert:

Robbe: „Boykott-Aufruf ist dumm und gefährlich“ DIG-Präsident unterstellt Bremer Initiative antisemitische Motive
Berlin. Nachdem das „Bremer Friedensforum“ zu einem Boykott israelischer Produkte aufrief, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe, diese Initiative scharf verurteilt. Gleichzeitig forderte Robbe die Entscheidungsträger in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, sich ebenfalls in aller Deutlichkeit für eine Rücknahme des Boykott-Aufrufes einzusetzen. Der Boykott-Aufruf des „Bremer Friedensforums“ sei in gleicher Weise dumm und gefährlich, betonte der DIG-Präsident in einer Stellungnahme. Dumm deshalb, weil die Begründung des Boykott-Aufrufes, nämlich „die Besetzung des palästinensischen Westjordanlandes“ und der daraus angeblich abzuleitende „menschenrechtswidrige Export von israelischen Produkten aus den besetzten Gebieten“ sei an den Haaren herbeigezogen und geradezu abenteuerlich. Der Export von Waren aus den palästinensischen Autonomiegebieten, insbesondere die Ausfuhr von Südfrüchten, sichere dort viele Arbeitsplätze. Diese würden durch den Boykott akut gefährdet.
Was jedoch wesentlich schwerer wiege, sei die Tatsache, so der DIG-Präsident weiter – dass mit diesem Boykott-Aufruf primitive antisemitische Gefühle in Deutschland bedient würden. Der Aufruf erinnere in erschreckender Weise an die Nazi-Kampagne „Kauft nicht bei Juden!“ zu Beginn der Judenverfolgung im Nazi- Deutschland. Und an dieser antisemitischen Ausrichtung des Boykotts ändere sich auch nichts, wenn das Bremer Friedensforum darauf hinweise, ihr Boykott werde auch von einigen Juden unterstützt. Dieser Hinweis kann die Initiative nicht legitimieren. Als geradezu unerträglich bezeichnete Robbe außerdem, dass die Verantwortlichen des Bremer Friedensforums offensichtlich aus kirchlichen Kreisen stammen. Der DIG-Präsident: „Die Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert alle politischen und kirchlichen Verantwortungsträger in Bremen und darüber hinaus auf, sich unmissverständlich von dem Boykott-Aufruf des Friedensforums zu distanzieren und gleichzeitig für eine sofortige Rücknahme des Aufrufes einzusetzen; alles andere ist für uns indiskutabel!“ [DIG 16-03-2011]

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht diese Photo von anderen Deutschen die auch keine Juden mochten:

 

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Mehr zum Friedensforum und deren antisemitischen Aktionen: 1|2|3|4|5| (2010). Ganz aktuell zu der oben genannten Aktion:  in der Jüdischen Allgemeinen Linke kaufen nicht bei Juden. oder beim Aufmacher1|2.

pic: wiki, bzw. Bundesarchiv.

 

Bremer Konrad-Adenauer-Stiftung macht mobil gegen antideutschen Rassismus.

Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht. [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]

Nachdem in der Hauptstadt Rassismus gegen Deutsche ja mittlerweile bis ins Unerträgliche herbeidebattiert  wurde, gerät nun auch die Provinz in Angst. Wenn die Hauptstadt schon verloren ist wie geht es denn hier weiter?  Nach der NPD Niederbayern will nun endlich auch die Bremer  Konrad-Adenauer-Stiftung in den Kampf ziehen. Die FAZ-Redakteurin Regina Mönch wurde von der KAS eingeladen um am 14. Februar eine Podiumsdiskussion über die `Deutschfeindlichkeit an Schulen´ anhand eines Inputreferats  einzuleiten [*1]. Es ist interessant sich die Thesen dieser Journalistin ein wenig genauer anzusehen.

Laut Mönch ist eigentlich der Titel der Veranstaltung ja schon irre führend: der Begriff `Deutschfeindlichkeit´ verniedlicht den  Rassismus den die Deutschen tagtäglich zu Tausenden in diesem Land ertragen müssen. Ein Beispiel ist jenes des kleinen deutschen Christoph:

Als Christoph ein kleiner Junge war, wusste er sehr genau, was zu tun sei. Tauchten am Ende einer Straße türkische und arabische Nachbarjungen auf: mindestens die Straßenseite wechseln, am besten einen Umweg nehmen. Es hat nicht immer geklappt, dann gab es Prügel und Beleidigungen. Er war eben das ideale Opfer, ein deutsches Kind, Angehöriger einer Minderheit im Kiez, noch dazu allein. Das ist fast zwanzig Jahre her.

Eine Schule des Lebens nennt der junge Mann heute sarkastisch diese ungemütlichen, angstbesetzten Heimwege. Sie habe ihn früh resistent gemacht gegen multikulturelle Beschwörungsrituale, öffentlichen Beistand habe er nie erwartet, weil die Erwachsenen ja dazu schwiegen; wohl aus Furcht, glaubt er, in die Rechtsradikalenecke gestellt zu werden oder als Ausländerfeind zu gelten.  [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]

Das ist natürlich ganz schrecklich. Und wenn der, die Deutsche, “die bedrängte Minderheit (R.Mönch)”,  sich wehrt ist er/sie wieder der Nazi. Aber zum Glück gibt es mutige Menschen (wahlweise aufrechte Deutsche) wie Mönch (neben NPD, Bild, Sarrazin),  die endlich das Schweigen brechen. Und sie ist sogar so mutig die `intoleranten Muslime´als TäterInnen zu benennen. Um mit Mönch zu reden: die  “muslimischen Herren der Straße und der Schulhöfe”. Der Muslim als neue ´Herrenrasse´.

Und nach der deutschen Gastfreundschaft sind die Muslime auch noch undankbar:

Denn die Verachtung, die viele muslimische Einwanderer der Gesellschaft entgegenbringen, die sie aufgenommen hat, ist das eigentliche Problem. [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]

Wie auch immer: die Deutschen wie gewohnt als Opfer. Die Geschichte der Unterdrückung  und Demütigung der Deutschen ist ja bekanntlich eine lange. Nach Versaille,  Besatzung und Bevormundung der Alliierten und Entschädigungen, nun geschmäht von den Moslems im eigenen Lande. Wie schön, dass so denn gar nicht mehr über eigene Schuld oder den Rassismus der Mehrheitsgesellschaft geredet werden muss.

Das Rumgeopfere der KAS und der Fr. Mönch kann sich angetan werden im Theater Bremen, Goetheplatz 1-3, 19h.

Scheisskartoffeln…

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[*1] Angefragt für das Podium ist noch eine Vertreterin der Bremer Grünen.

Was würde Rio Reiser dazu sagen?

Bremen am Tag der Deutschen Einheit bei den offiziellen Feierlichkeiten, alles, wirklich alles grauenhaft provinziell. Und der arme Rio Reiser


Bremen: Für den Kommunismus! Nie wieder Deutschland!

Bremen mal ganz schön schnieke. Demo noch in vollem Gange, Schalalala!

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Bild zum Vergrößern anklicken.

Die Presse: So demonstrieren die Autonomen (Bildstrecke), Autonomen-Demo weitgehend friedlich, Friedliche Demo in der Innenstadt. Oder wahlweise bei den Bremer Autonomen selbst…