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Was fehlt dem Feminismus? Ganz klar eine proletarische Kulturrevolution! [B5]

Behauptet zumindest das Rote Frauenkomitee Hamburg:

Keine Befreiung im Imperialismus!
Die Erfahrungen der bisherigen weltweiten Frauenkämpfe zeigen, dass die größten Fortschritte im Prozess des Aufbaus des Sozialismus gemacht wurden. Diese Fortschritte galten als Beispiele für die Frauenkämpfe in der ganzen Welt. Sowohl ökonomisch als auch sozial wurden in der Sowjetunion und in China während der frühen Phase des entstehenden Sozialismus innerhalb weniger Jahre riesige Fortschritte gemacht. Zum Beispiel wurde das Problem der Reproduktionsarbeit im Kollektiv gelöst. So war die Sowjetunion das erste Land, das in den 20er Jahren Kinderkrippen etablierte. Auch in China wurde seit 1949, vor allem in der proletarischen Kulturrevolution (1966 – 1976) großer Wert auf die Vergesellschaftung der Haushaltsarbeit und Kindererziehung als Schritt zur Befreiung der Frau gelegt. Es entstanden u.a. Kinderbetreuungsstellen und Restaurants in den Fabriken und Wohnvierteln, diese konnten von allen rund um die Uhr genutzt werden. Dadurch wurde den Frauen nicht nur die Möglichkeit geschaffen sich an der gemeinschaftlichen Produktion zu beteiligen, sondern sie hatten zusätzlich Zeit sich politisch zu bilden und am öffentlichen und kulturellen Leben teilzunehmen. Die Frauen haben ihr Schicksal in die eigenen Hände genommen und haben diese Rechte selber erkämpft. (Rotes Frauenkomitee Hamburg)

Der neuste Spaß aus dem Hause Brigittenstraße 5!

In diesem Sinne:

“Proletarier aller Länder vereinigt Euch!” (Rotes Frauenkomitee Hamburg)

Die Proletarierinnen lassen grüßen…

Pic: Kent Wang. Commons.

Eine Filmreihe gegen Rechts! [Bremen]

Im Zuge der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch in Bremen zeigt das `Kino in Bewegung´  eine Filmreihe welche die Ideologie der Nazis inhaltlich cineastisch umkreist. Gezeigt werden:

Das Braune Chamäleon | Vorsicht Nazi! | Draußen bleiben | heim[AT] | |Return of the tüdelband |

Die Freiheit des Erzählens. Das Leben des Gad Beck. | Wir müssen das erzählen!

Hier schon mal die Trailer zweier Filme der Kinoreihe:

Kino in Bewegung. Eine Filmreihe gegen Rechts! | 3.April – 8.Mai 2011 | Cinema Ostertor Bremen |

Hin da!

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und die Bremer Mobiseite Keinen Meter.

Die Revolutionen in Nordafrika.

Vom Jungle World-Autoren Bernhard Schmid gibt es einen ziemlich guten Vortrag über die ´Revolutionen in Nordafrika´ [Teil 1|2|3] beim Recherchejournal zum Aufstand als Audiomitschnitt.
Am 09-04-11 referiert Schmid noch einmal zum Thema in Hannover [Fast Forward] und Hamburg [KriPo].
Anhören! Hingehen!

`Israel boykottieren?´: So findet man Freunde…

… gerne auch mal von ganz rechts:

Den alleinigen Boykott von Israels Früchten halten wir übrigens nicht für ausreichend, aber immerhin, es ist ein freundlicher Anfang, denn will man einem Juden wirkliche Schmerzen zufügen, so schlage man nicht auf ihn ein, sondern versaue ihm sein Geschäft. Eine Hand wäscht schließlich die andere. Daher Augen auf, nicht nur beim Früchtekauf! [altermedia, 21-03-10]

Und:

Vorwürfe, die gerade aus diesem berufenem Munde erheiternd klingen, scheint man hier doch offenbar zu vergessen, daß gerade das Instrument des Boykotts eine der beliebtesten jüdischen Maßnahmen ist, um politische Gegner in die Knie zu zwingen, allerdings reagiert man hier – wie schon im Jahre 1933 – äußerst wehleidig, wenn man genötigt wird, einmal von der eigenen Medizin zu kosten, die man nur allzu gern Anderen verabreicht. [altermedia, 21-03-10]

Tja Friedensforum und AK SüdNord, aber mit Naziideologie hat die Aktion vor Bremer Supermärkten nichts zu tun… Und wenn Ihr den Bezug zu 1933-1945 nicht sehen wollt, auf der rechten Seite wurde der klar verstanden und benannt.

Btw: Euer Aufruf zum Boykott wurde von  Altermedia dann gleich noch mitgepostet. Nett, oder?

Wer kämpft da eigentlich gegen Gaddafi?

Die Antwort kommt von ganz unerwarteter Seite, nämlich von meinen anti-imperialistischen FreundInnen des AK SüdNord:

Die sogenannte „Revolution“ in Libyen entpuppte sich rasch als Konterrevolution, unterstützt und geführt von den Marionetten der USA und Europas. [->]

Na denn:

Imperialisten raus aus dem Arabischen Raum!
Keine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Libyens!
Rückzug aller westlichen Armeen aus dem arabischen Raum!
Abschaffung der NATO!
Abschaffung des UNO Sicherheitsrates!
Friede und Freiheit für die Völker!
Freiheit für Palästina von Imperialismus und Zionismus! [->]

Gegen den Zionismus kommt ja immer gut… Oder wurde diese Revolte auch von den Zionisten angezettelt? Also die Hintermänner der Hintermänner? Ganz große Verschwörungsnummer…

Und wo wir schon bei massig Forderungen sind, fällt eine mehr nun auch nicht mehr auf: AK SüdNord auflösen!


missing pages [Muslim solidarity with Jews in WWII]

Missing Pages is a nationwide campaign to voice unity with Holocaust Memorial Day. It highlights the untold stories of solidarity, friendship and compassion between Muslims and Jews – stories of hope that are a beacon for our future.

View Photo  Essay
Ein wirklich tolles Geschichts-und Photographieprojekt! —missing pages–>
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[via: pixelganster. the daily designblog! btw, da vorbeischauen lohnt immer.]

`Israel boykottieren´? Der Antisemitismus von ganz links in bester deutscher Tradition.

Die Israel-Boykott-Aktion [1| 2| 3] des Bremer Friedensforums und des AK SüdNord am 11.März 2011 scheint langsam größere Kreise zu ziehen. Nun hat sich die Deutsch-Israelische-Gesellschaft zu Wort gemeldet, die Erklärung sei hier dokumentiert:

Robbe: „Boykott-Aufruf ist dumm und gefährlich“ DIG-Präsident unterstellt Bremer Initiative antisemitische Motive
Berlin. Nachdem das „Bremer Friedensforum“ zu einem Boykott israelischer Produkte aufrief, hat der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), der ehemalige Wehrbeauftragte Reinhold Robbe, diese Initiative scharf verurteilt. Gleichzeitig forderte Robbe die Entscheidungsträger in Politik, Kirche und Gesellschaft auf, sich ebenfalls in aller Deutlichkeit für eine Rücknahme des Boykott-Aufrufes einzusetzen. Der Boykott-Aufruf des „Bremer Friedensforums“ sei in gleicher Weise dumm und gefährlich, betonte der DIG-Präsident in einer Stellungnahme. Dumm deshalb, weil die Begründung des Boykott-Aufrufes, nämlich „die Besetzung des palästinensischen Westjordanlandes“ und der daraus angeblich abzuleitende „menschenrechtswidrige Export von israelischen Produkten aus den besetzten Gebieten“ sei an den Haaren herbeigezogen und geradezu abenteuerlich. Der Export von Waren aus den palästinensischen Autonomiegebieten, insbesondere die Ausfuhr von Südfrüchten, sichere dort viele Arbeitsplätze. Diese würden durch den Boykott akut gefährdet.
Was jedoch wesentlich schwerer wiege, sei die Tatsache, so der DIG-Präsident weiter – dass mit diesem Boykott-Aufruf primitive antisemitische Gefühle in Deutschland bedient würden. Der Aufruf erinnere in erschreckender Weise an die Nazi-Kampagne „Kauft nicht bei Juden!“ zu Beginn der Judenverfolgung im Nazi- Deutschland. Und an dieser antisemitischen Ausrichtung des Boykotts ändere sich auch nichts, wenn das Bremer Friedensforum darauf hinweise, ihr Boykott werde auch von einigen Juden unterstützt. Dieser Hinweis kann die Initiative nicht legitimieren. Als geradezu unerträglich bezeichnete Robbe außerdem, dass die Verantwortlichen des Bremer Friedensforums offensichtlich aus kirchlichen Kreisen stammen. Der DIG-Präsident: „Die Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert alle politischen und kirchlichen Verantwortungsträger in Bremen und darüber hinaus auf, sich unmissverständlich von dem Boykott-Aufruf des Friedensforums zu distanzieren und gleichzeitig für eine sofortige Rücknahme des Aufrufes einzusetzen; alles andere ist für uns indiskutabel!“ [DIG 16-03-2011]

Dem ist nichts hinzuzufügen, außer vielleicht diese Photo von anderen Deutschen die auch keine Juden mochten:

 

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Mehr zum Friedensforum und deren antisemitischen Aktionen: 1|2|3|4|5| (2010). Ganz aktuell zu der oben genannten Aktion:  in der Jüdischen Allgemeinen Linke kaufen nicht bei Juden. oder beim Aufmacher1|2.

pic: wiki, bzw. Bundesarchiv.