Zu lange wurde geduldet, zu lange auf multikulturelle Beschwörungsrituale gesetzt, zu lange die Debatte vermieden und das Problem rhetorisch verbrämt: Es gibt einen Rassismus in sozialen Brennpunkten, der von muslimischen Schüler ausgeht. [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]
Nachdem in der Hauptstadt Rassismus gegen Deutsche ja mittlerweile bis ins Unerträgliche herbeidebattiert wurde, gerät nun auch die Provinz in Angst. Wenn die Hauptstadt schon verloren ist wie geht es denn hier weiter? Nach der NPD Niederbayern will nun endlich auch die Bremer Konrad-Adenauer-Stiftung in den Kampf ziehen. Die FAZ-Redakteurin Regina Mönch wurde von der KAS eingeladen um am 14. Februar eine Podiumsdiskussion über die `Deutschfeindlichkeit an Schulen´ anhand eines Inputreferats einzuleiten [*1]. Es ist interessant sich die Thesen dieser Journalistin ein wenig genauer anzusehen.
Laut Mönch ist eigentlich der Titel der Veranstaltung ja schon irre führend: der Begriff `Deutschfeindlichkeit´ verniedlicht den Rassismus den die Deutschen tagtäglich zu Tausenden in diesem Land ertragen müssen. Ein Beispiel ist jenes des kleinen deutschen Christoph:
Als Christoph ein kleiner Junge war, wusste er sehr genau, was zu tun sei. Tauchten am Ende einer Straße türkische und arabische Nachbarjungen auf: mindestens die Straßenseite wechseln, am besten einen Umweg nehmen. Es hat nicht immer geklappt, dann gab es Prügel und Beleidigungen. Er war eben das ideale Opfer, ein deutsches Kind, Angehöriger einer Minderheit im Kiez, noch dazu allein. Das ist fast zwanzig Jahre her.
Eine Schule des Lebens nennt der junge Mann heute sarkastisch diese ungemütlichen, angstbesetzten Heimwege. Sie habe ihn früh resistent gemacht gegen multikulturelle Beschwörungsrituale, öffentlichen Beistand habe er nie erwartet, weil die Erwachsenen ja dazu schwiegen; wohl aus Furcht, glaubt er, in die Rechtsradikalenecke gestellt zu werden oder als Ausländerfeind zu gelten. [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]
Das ist natürlich ganz schrecklich. Und wenn der, die Deutsche, “die bedrängte Minderheit (R.Mönch)”, sich wehrt ist er/sie wieder der Nazi. Aber zum Glück gibt es mutige Menschen (wahlweise aufrechte Deutsche) wie Mönch (neben NPD, Bild, Sarrazin), die endlich das Schweigen brechen. Und sie ist sogar so mutig die `intoleranten Muslime´als TäterInnen zu benennen. Um mit Mönch zu reden: die “muslimischen Herren der Straße und der Schulhöfe”. Der Muslim als neue ´Herrenrasse´.
Und nach der deutschen Gastfreundschaft sind die Muslime auch noch undankbar:
Denn die Verachtung, die viele muslimische Einwanderer der Gesellschaft entgegenbringen, die sie aufgenommen hat, ist das eigentliche Problem. [Regina Mönch `Rassismus: Das Schweigen der Schulen über Deutschfeindlichkeit]
Wie auch immer: die Deutschen wie gewohnt als Opfer. Die Geschichte der Unterdrückung und Demütigung der Deutschen ist ja bekanntlich eine lange. Nach Versaille, Besatzung und Bevormundung der Alliierten und Entschädigungen, nun geschmäht von den Moslems im eigenen Lande. Wie schön, dass so denn gar nicht mehr über eigene Schuld oder den Rassismus der Mehrheitsgesellschaft geredet werden muss.
Das Rumgeopfere der KAS und der Fr. Mönch kann sich angetan werden im Theater Bremen, Goetheplatz 1-3, 19h.
Scheisskartoffeln…
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[*1] Angefragt für das Podium ist noch eine Vertreterin der Bremer Grünen.